Auckland Marathon 2012

6 11 2012 Martina

We did take part this year again.

Opposed to last year we were able to grab one of the greatly demanded spots for the Half Marathon.
After a long and tough training we both made it! The weather was perfect and it was an awesome experience running over the famous Harbour Bridge.

Jürgen was able to clearly beat the 2 hour mark with 1:57 and Martina also managed to stay way below her aimed at time of 2,5 hours with 2:21. We are both very proud :)!

Let’s see what suprises the sport’s year 2013 has to offer. On the short list are currently other Half Marathons, Duathlon (Biking and Running) or Triathlon. We will keep you posted.

Watch this space.
Martina und Jürgen

Here one snapshot after the race with our friend Ricarda who managed to reach the finish line despite of a pretty bad foot injury.



Neue Wohnung

5 11 2012 Martina

Hello again,

as promised for a long time here some photos of our new apartment. For all of you who ask themselves now “When on earth did those two move and where to?”

Our landlords took to their heels in August and moved to the contemplative Gulf Harbour in the far north of Auckland. They offered us to take over their city apartment. After long considerations we decided to seize the opportunity and moved to the apartment next door beginning of September.

As you all can see below we now have “a bit” more space and have been very busy for a few weekends finding fitting furniture for all rooms. After long searching we eventually found all the right pieces and you can see the result on the pictures below.

Entrance:

Study/Guest room: Because unfortunately we have to work in New Zealand as well. Also Jürgen’s iMac needs to have a place to live in ;). In case we will have guests go astray to NZ’s shores this is also the place to rest on the comfy sleeping couch (or if someone needs a place to crash after a long city night out).

Kitchen: We inherited it from our landlords and are more than happy with it. Finally lots of space, gas cooktop and two ovens. With Christmas around the corner that means that there is nothing in the way to bake plenty of German cookies.

Family Bathroom: Passing the laundry wardrobes (with washing machine and dryer well hidden), one arrives in the Family/Guest bathroom. A throne with a view, if you dare. Some guests need to close the blinds because they feel observed ;).

Kids/Gameroom: Currently Jürgen´s Gameroom with Pool table (yep, finally!). Will be a kid’s room one day…

Bedroom: Fantastic view on the Harbour.

with Ensuite: Very convenient with a view (we completely forgot to take a picture of the view but a few secrets need to remain)

and a Walk-in Wardrobe: Every woman’s dream. Or in our case every Man’s because Jürgen is occupying more than half of the space ;) (Remark by Jürgen: You all know that Martina’s comprehension of space does not always concur with reality :D)

Dining Room: We can host and culinarily pamper up to 10 people there. Sideboard in a 60s style.

Living Room: Cosy couch for us and Leon ;). As everywhere in the apartment with a stunning view.

And last but not least our balcony with the latest furniture addition.

We hope you enjoyed the little tour and have been animated to give us a visit. We take bookings from oversea’s visitors for 2013 starting now (NZ friends can just give us a call ;)) but the guest room is already occupied in August next year :).

Cheers,
Martina and Jürgen



Wir sinds mal wieder

7 08 2012 Martina

Wir haben mit Erschrecken festgestellt, dass wir uns schon sehr lange nicht mehr gemeldet haben.

Tja was ist so alles passiert seit Februar.

Wir hatten tolle 3 Wochen in Deutschland. Danke an alle, die sich die Zeit fuer uns genommen haben. Wir haben uns ueber jedes Treffen riesig gefreut.

Nun sind wir auch schon wieder ein paar Wochen zuhause. Wir wurden vom neuseelaendischen ‘Winter’ ueberrascht und sind nach 21 Stunden Flug in einer viel zu kalten Wohnung angekommen. Nach ein paar Tagen aklimatisieren haben wir uns mittlerweile dran gewoehnt und sind froh dass die  Temparaturen normalerweise nicht unter 5 Grad fallen und es an vielen Tagen doch sonnig ist (obwohl der Wetterbericht was anderes voraussagt).

Wir trainieren auch immer noch fleissig fuer unseren Halbmarathon im Oktober und opfern dafuer wertvolle Zeit des Wochenendes.

Wir wuenschen euch eine schoene Zeit. Wir werden versuchen euch oefter auf dem Laufenden zu halten.

Liebe Gruesse, Martina und Juergen

P.S.: Falls ihr irgendwas von einem Vulkanausbruch in Neuseeland hoert macht euch keine Sorgen. Der Vulkan ist weit genug von Auckland weg, dass es uns nicht beeinflusst.



Waiheke, Kerikeri and Shakespear Regional Park

28 02 2012 Martina

Wow und schon wieder ist ein Monat rum. Kein Wunder, dass die Zeit so schnell rumgeht, schliesslich sind wir mittlerweile fast jedes Wochenende unterwegs.

Ende Januar waren wir auf Waiheke mit unseren Fahrrädern unterwegs. Waiheke ist eine Insel ca. 40 min mit der Fähre von Auckland weg. Da wir direkt neben der Fähre wohnen, dachte ich es wäre eine gute Idee die Fahrräder zu nehmen und ein bisschen Rad zu fahren. Wir waren bereits einmal auf Waiheke, aber irgendwie hatten wir beide nicht mehr in Erinnerung wie hügelig die Insel ist. Kaum sind wir angekommen, ging es schon den ersten Anstieg rauf. Schnaufend sind wir dann oben angekommen und ich musste auch schon das erste Mal absteigen und schieben (das sollte nicht das letzte Mal sein). Mit hochrotem Kopf sind wir dann erst mal frühstücken gegangen. Das Lokal hatte eine tolle Aussicht über eine der Buchten in Waiheke. Den restlichen Tag haben wir dann auf dem Fahrrad verbracht immer abwechselnd zwischen bergauf- und bergabfahren. Gerade Strecken gibt es auf Waiheke leider kaum. Für eine Pause haben wir uns dann an den Strand gesetzt und um die Motivation hochzuhalten, haben wir auch bei zwei Weingütern angehalten und dort die lokalen Weine probiert (und auch was gekauft ). Am späten Nachmittag sind wir dann beide ziemlich k.o. wieder heimgefahren. Und das müssen wir auf jeden Fall wieder machen, diesmal ohne dass ich absteige .

Das nächste Wochenende waren wir dann in Kerikeri (Bay of Islands). Das liegt ca. 3 Stunden Autofahrt nördlich von Auckland. Schon auf dem Hinweg haben wir uns die Straße mit vielen anderen Autos geteilt, weil wir alle ein langes Wochenende hatten. Wir haben dann noch einen Stopp in Kawakawa eingelegt. Dort gibt es naemlich tolle oeffentliche Toiletten designed von Hundertwasser. Aber seht einfach selbst.

Als wir in unser Bed&Breakfast eingecheckt hatten, sind wir erst mal an den Strand gefahren und haben uns eine einsame Bucht gesucht. Sehr romantisch so zu zweit alleine am Strand . Das restliche Wochenende haben wir dann mit Weinproben, Schokoladenproben und Wanderausflügen verbracht. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Zwischenstopp in Waitangi gemacht. Da wir auch das Waitangi-Wochenende hatten, war dort eine Art Volksfest, wo die Unterzeichnung des Vertrages zwischen Maori und der britischen Krone vor Urzeiten gefeiert wird. Bei diesem Fest sind vor allem Maori zu finden und ein paar Touristen. So haben wir uns auch gefühlt . Alles in allem war es ein sehr schönes Wochenende wie auch die Bilder zeigen.

Letztes Wochenende waren wir im Shakespear Regional Park. Ah, eifrige Leser unserer Seite von 2006 sagt dieser Name vielleicht noch etwas. Wir waren bereits 2006 einmal dort und haben ein paar Fotos gemacht. Wer sich nicht erinnert hier der Link http://nz.byte-fight.de/ShakespearRegionalPark.html. Diesmal war das Wetter besser. Wir hatten strahlenden Sonnenschein und man konnte bis nach Auckland sehen. Immerhin waren wir ca. 50 min vom Stadtzentrum entfernt. Nachdem wir uns ein bisschen sportlich betätigt haben (Hügel rauf und wieder runter), haben wir uns an den Strand gelegt. Müssen ja an unserer Sommerbräune arbeiten. So kann man seinen Nachmittag verbringen.

So wir hoffen es wird euch ein bisschen warm bei den Bildern. Nicht mehr lange, dann ist es ja bei euch auch wieder warm.

Grüsse aus dem sommerlichen Auckland,
Martina und Jürgen.



Wir sind’s mal wieder

30 01 2012 Martina

Hallo an alle und noch ein gutes Neues Jahr von uns.

Wir haben uns schon lange nicht mehr bei euch gemeldet. Wir waren einfach zu beschaeftigt die letzten Wochen. Hier mal ne kurze Zusammenfassung.

Wie schon im letzten Blog erwaehnt, waren wir auf der tollen Santa Parade. Hier eine exklusive Auswahl der tollsten Waegen und am Ende noch unser Weihnachtsbaum.

Und dann war auch schon Weihnachten. Heiligabend haben wir traditionell zuhause unterm Weihnachtsbaum verbracht (siehe oben). Den ersten Weihnachtsfeiertag waren wir bei Freunden eingeladen. Im Kiwistyle haben wir dann auch keinen Sonntagsbraten gegessen, sondern es wurde gegrillt. Hmmm, war das lecker

Da wir nach Weihnachten beide Urlaub hatten, haben wir uns unser Auto geschnappt, um die Nordinsel zu erkunden. Zuerst waren wir einen Tag in Taupo. Taupo liegt am groessten See Neuseelands und wenn man so am einen Ende steht, sieht es fast so aus als waere man am Meer. Sehr aehnlich wie am Gardasee. Taupo liegt in der Mitte der Nordinsel und ist von tollen hohen Bergen (meist vulkanisch) umgeben. So konnten wir dort auch mal wieder vulkanische Aktivitaeten live erleben. Aber seht einfach selbst.

Von Taupo aus sind wir dann weiter nach Napier ans Meer gefahren. Auch wenn uns Taupo sehr gefallen hat, waren wir nach ein paar Stunden Autofahrt durchs Gebirge froh endlich wieder das Meer zu sehen. Das Wetter wurde auch merklich besser je naeher wir Richtung Meer kamen. Wie ihr auf den Bildern unten sehen koennt, ist Napier vom Baustil der 30er Jahre gepraegt. Es gab dort ein Erdbeben, das den groessten Teil der Stadt zerstoert hatte und man hat alles im Stil der Zeit wieder aufgebaut. Heute steht alles unter Denkmalschutz und es gibt auch jedes Jahr im Februar ein Art Deco Festival. Leider haben wir fuer dieses Jahr keine guenstigen Fluege mehr bekommen, aber das wollen wir auf jeden Fall naechstes Jahr nachholen.

Von Napier aus sind wir dann ueber Rotorua (Stinky Town) nach Tauranga gefahren. Ja, das Tauranga wo die Rena auf Grund gelaufen ist. Dort hat es dann so viel geregnet, dass wir uns nur die Kunstgalerie angeschaut haben (Sonja, dir haette es dort gefallen , uns aber auch) und dann wieder nach Hause gefahren sind.

Silvester haben wir daheim verbracht. Leider ist das Wetter immer noch nicht besser gewesen und so konnten wir selbst von unserem Dach aus kaum etwas vom tollen Feuerwerk sehen, weil die Wolken viel zu tief hingen. Gefeiert haben wir trotzdem…

Nun sind wir auch schon wieder 3 Wochen am Arbeiten.

Liebe Gruesse,
Martina und Juergen



Albert Park und Halbfinale

16 10 2011 Martina

Tja so schnell vergeht die Zeit. Rugby Worldcup ist immer noch voll im Gange. Heute ist das zweite Halbfinalspiel Neuseeland – Australien. Ganz Neuseeland hofft, dass wir es Frankreich gleich tun und heute Abend ins Finale einziehen. Falls wir es schaffen, wäre es das gleiche Finale wie 1987. Und 1987 haben die All Blacks das erste Rugby Worldcupfinale gewonnen. Somit wird es mal wieder Zeit, dass sie sich den Pokal holen.

Wir haben den Winter überstanden und haben mittlerweile viele schöne, sonnige Tage. Temparaturen liegen zwischen 15 und 20 Grad. Und da jetzt auch alles anfängt zu blühen, sind wir beide in Frühlingsstimmung. Wir waren heute im Albert Park. Der Park liegt mitten in der Stadt, nur ca. 10 min zu Fuß von unserer Wohnung weg. Eine kleine grüne Oase mitten in der Großstadt. Jürgen hat euch mal ein paar Bilder gemacht…

Und weil das Wetter heute so toll war, haben wir auch auf dem Balkon zu Abend gegessen. Was will man mehr als tolles Essen, tollen Wein und ein Livekonzert :). Das ist ein eindeutiger Vorteil, wenn man mitten in der Partyzone wohnt.

So nun aber schnell auf die Couch, denn das Spiel fängt ja schon um 9 pm Ortszeit an. Go All Blacks!!!

Martina & Jürgen



Rugby World Cup 2011 РEr̦ffnungstag

11 09 2011 Martina

Freitag 08.09.11 – Auckland ist im Ausnahmezustand.

Martina hat heute gar nicht erst versucht auf die Arbeit zu gehen. Die Innenstadt ist bereits seit Donnerstag Abends abgesperrt und da wir mitten in der Partyzone wohnen, kommen wir mit dem Auto auch nicht mehr raus. Martina hat dann versucht von zuhause aus konzentriert zu arbeiten. Tja besonders gut hat das nicht funktioniert, weil ab ca. 11 Uhr der Lärmpegel stündlich gestiegen ist. Ab 15 Uhr war dann an Arbeit nicht mehr zu denken und wir haben angefangen uns auf den Worldcup einzustellen.

Bis 17 Uhr haben sich dann ca. 120.000 Menschen versammelt und alle warteten darauf, dass die Eröffnungsfeier endlich anfängt. Fast pünklicht um 16 Uhr sind dann die ersten Waka’s (so heissen die Holzboote der Maori) im Hafen angekommen und es gab eine traditionelle Maoribegrüßung. Wir konnten uns aussuchen, ob wir es auf einer der 4 Leinwände, die man von unserer Wohnung aus sieht, anschauen wollen oder doch im Fernsehen. Haben uns für einen Mix entschieden. Wir sind dann noch auf ein Bier auf den Nachbarbalkon eingeladen worden, wo wir dann gemeinsam mit ihren Freunden über die unglaubliche Menge an Menschen staunen konnten.

Um 18 Uhr sind wir dann Richtung Eden Park aufgebrochen. Der Plan war eigentlich, dass wir den Zug nehmen und dann entspannt dort ankommen wollten. Leider dachten sich das vermutlich auch alle 50.000 anderen Besucher des Spiels und so sind wir am Bahnhof gestanden und uns wurde gesagt, dass es wohl mindestens 1 Stunde (!!) dauern würde, bis wir einen Zug nehmen könnten. Somit haben wir beschlossen, zu Fuß dort hinzugehen. Auf dem direkten Weg sind es auch nur 4,4 km von zuhause. Wir hatten noch eine gute Stunde bis die Eroeffnungszeremonie stattfinden sollte, somit mussten wir uns beeilen. Das ist allerdings in Auckland gar nicht so einfach, weil erstens unglaublich viele Menschen auf den Straßen unterwegs waren und es zweitens sehr hügelig ist und unser Weg ging natürlich bergauf, nicht bergab. Somit haben wir neue Nebenstrassen mit tollen Shoppingmöglichkeiten entdeckt, während wir eilig Richtung Stadion gelaufen sind.

Wir sind dann auch nach ca. 45 Minuten leicht außer Atem (das war unser Workout fuer den Tag) mit vielen anderen freudigen Fans angekommen. Auf den Weg dorthin haben wir neue Freunde gefunden, weil wir die einzigen waren, die dank Google Maps auf dem iPhone wussten wie man dort auf den direkten Weg hinkommt. Allerdings hat uns unser Freund Google kurz vor dem Ziel verlassen, weil Jürgen vergessen hatte, sein Handy zu laden. Aber wer konnte auch wissen, dass wir es brauchen würden. Als das Handy sich verabschiedete, sind wir fast vor dem Stadion gewesen und mussten nur der freudigen Masse folgen.

Das Stadion selbst ist groß für neuseelaendische Verhältnisse, wer allerdings europäische Dimensionen kennt, würde es durchschnittlich nennen. Wir durften dann erst mal üben, wie man mit einem Handy Lichteffekte zaubert, um die Zuschauer auf den Bildschirmen zu beeindrucken. Und dann ging das Ganze auch los. 10, 9, 8, usw.

Die Eröffnungsshow war sehr beeindruckend und es ist wohl was sehr Besonderes bei einem solchen Ereignis dabeizusein. Hier ein Link, falls es euch interessiert.

Es spielten Neuseeland gegen Tonga, wobei ziemlich schnell klar war wer gewinnen würde. Die erste Hälfte des Spieles war noch sehr spannend, die zweite Hälfte war dann relativ langweilig, weil klar war, dass Tonga keine Change haben würde. Neuseeland hat dann auch 41-10 gewonnen, wobei Tonga immerhin einen Try (Versuch) hatte.

Nach dem Spiel ging es dann geordnet zum Bahnhof und wir konnten schon in den zweiten Zug einsteigen. Die Rückfahrt war dann relativ enstpannt und da wir nur eine Minute vom Bahnhof weg wohnen, waren wir dann auch schon um 23.30 Uhr wieder zuhause. Und wir waren sehr überrascht, dass vor unserer Haustuer fast niemand mehr zu sehen war. Die Party war offiziell bis 2 Uhr angesetzt, aber da es relativ kalt war, waren die meisten bereits auf dem Weg nach Hause gewesen… Gut für uns, denn so konnte Martina wenigstens schlafen…

Tja und da wir im Stadion waren, haben wir leider das 10-minütige Feuerwerk direkt vor unserer Haustür verpasst. Aber das war es wert. Nur falls es auch interessiert, hier auch ein Link dazu.

http://www.youtube.com/watch?v=2QcGwdvGQ80

Liebe Grüße aus der Partyzone (es spielt gerade Südafrika gegen Wales)
Martina und Jürgen



….und die Kartons sind endlich in der Wohnung angekommen!

28 08 2011 Martina

Am 26.8.2011 9 Uhr sind die ersten Kisten bei uns in die Wohnung geschleppt worden. Fast 4 Monate nachdem wir sie in Buckenhof verschickt hatten, sind sie nun wieder in unserem Besitz.

Das erste was Jürgen gemacht hat, als die Umzugsfirma weg war, war seinen gelieben iMac zu umarmen und Martina hat nach der Schuhkiste gesucht, um ihre geliebten roten Schuhe auszupacken.

Da wir uns beide Urlaub genommen hatten, um die Kisten auszupacken, haben wir uns auch gleich ans Werk gemacht. Jürgen hat dann zügig die Kaffeemaschine ausgepackt, damit wir endlich guten Kaffee trinken können. Als sie einsatzbereit war, haben wir auf dem Balkon bei 18 Grad und strahlendem Sonnenschein erst mal gefrühstückt. Ich liebe diesen Winter hier

Etwas geschockt waren wir als wir den Zustand der ein oder anderen Umzugskiste gesehen haben. Aber erstaunlicherweise ist sehr wenig kaputt gegangen, nur etwas Porzellan ist zerbrochen, aber das soll ja Glück bringen

Wir sind noch dabei die ganzen Geschenke die wir bekommen haben zu plazieren. Wir haben schon einen Platz für Peters/Andis Bild, die Kollage von Sonja, Jessi, Karo und Urs. Martina´s Gummibärchen sind auch schon merklich weniger geworden und eine Dose hat sie dummerweise auch ihren Arbeitskollegen versprochen .  Der Wein und die Spätzle sind auch schon im Regal verstaut und werden bei passender Gelegenheit konsumiert. Die Vorratsdosen sind perfekt um alles Übriggeblieben zu verstauen.

Samstag haben wir dann auch die Flaschenpost geöffnet. Danke an alle für die netten Zeilen, wir haben uns sehr gefreut. Martina sogar so sehr, dass sie Pipi in den Augen hatte , aber wer sie kennt weiß ja, dass sie nah am Wasser gebaut ist.

Es fühlt sich toll an, endlich mit seinem eigenen Hausstand zu wohnen, auch wenn uns vorher nichts Wesentliches gefehlt hat. Die Wohnung sieht nun bewohnt aus mit Büchern im Regal und ist mit persönlichen Sachen vollgestellt. Nun können wir uns auch wirklich wie zuhause fühlen.

Liebe Grüße,
Martina und Jürgen



Rugby World Cup 2011 – Wir sind dabei!

21 08 2011 Martina

Am 9. September 2011 ist das Eröffungsspiel Neuseeland vs. Tonga und wie ihr auf einem der Bilder unten sehen könnt, wir sind dabei Dank Martina´s Mama (danke für das tolle Geburtstagsgeschenk) werden wir das erste Spiel live erleben dürfen.

Für alle die denken, was ist Rugby. Rugby ist der Nationalsport in Neuseeland und wird auch in vielen anderen Ländern gespielt. Es ist ein Mannschaftssport mit dem Ziel einen “Try” (Versuch) zu landen. Es hat Ähnlichkeiten mit American Football, aber die Spieler tragen keinen Schutz. Wenn man das Spiel zum ersten Mal schaut, sieht es aus als gäbe es keine Regeln. Auch wenn man eher vom Fußball oder Basketball kommt, wie wir, sieht das sehr brutal aus. Aber erstaunlichweise gibt es wenig schwere Verletzungen.

Auch wenn man nach mehreren Wochen Rugby wieder mal Fußball schaut, sieht es fast aus wie Ballett und dass sich die Spieler bereits bei der kleinsten Berührung hinfallen lassen, weil sie gefoult wurden.

Auckland und auch der Rest von Neuseeland machen sich nun schon seit Wochen fein für die vielen Besucher die erwartet werden. Es werden neue Stadtteile eingeweiht “Wynyard Harbour” (gleich um die Ecke wo wir wohnen), viele bunte Werbung aufgestellt und auch sonst ist schon ein Hauch von Vorfreude in der Luft. Gemischt mit dem, was man darüber im Fernsehen mitbekommt, kommt schon richtig Rugbyfieber bei uns auf.

Wir wohnen auch mitten in der Partyzone. Die “Cloud” (Wolke), so nennen sie das Etwas was vor unserem Haus gebaut wurde, wird die Party Location schlechthin werden. Somit heißt es für uns mitfeiern, denn an Schlafen ist an den Tagen, wo es Spiele gibt sowieso nicht zu denken. Wir haben auch schon diverse Anfragen von Kollegen, Freunden erhalten wann wir unsere erste Rugbyparty schmeißen. Tja, wir überlegen noch, aber falls es Neuseeland ins Halbfinale schafft, wäre das durchaus denkbar.

So das wars dann auch schon für heute. Bis zum nächsten Mal

Liebe Grüße, Martina und Jürgen



Der Container ist da….

14 08 2011 Martina

Die Geschichte, wie der Container von Buckenhof nach Auckland kam.

Am 28.4.2011 wurde unser Hab und Gut abgeholt und nach England gebracht. Da wir keinen ganzen Container verschiffen, sondern nur 40 Kartons, müssen wir den Container teilen. Tja und teilen hieß in unserem Fall erst mal warten, bis der Container voll ist.

Am 16.6.2011 hat der Container dann endlich England verlassen und ist über Bremen, nach Singapur geschippert. Durch das Internet kann man mittlerweile genau verfolgen, wo sich der Container gerade befindet. Das ist super, aber wenn der Container dann für ca. 1 Woche von der Bildfläche verschwindet, fängt man an sich so seine Gedanken zu machen….

Am 12.7.2011 ist der Container dann in Singapur angekommen, leider mit etwas Verspätung. So konnte er sein vorgesehnes Schiff nicht mehr erreichen und musste auf ein anderes Schiff umgeladen werden. Der ursprüngliche Termin war als 25.7.2011 angeben. Der konnte nun nicht mehr gehalten werden und der Container sollte nun am 29.7.2011 ankommen.

Von unserer Spedition hier in Neuseeland haben wir dann erst mal zig Formulare bekommen, die wir ausfüllen mussten. Der Zoll will genau wissen, was man so importiert. Also brav alles angeben, was man an natürlichem Material einführt, Alkohol, Lebensmittel, etc. Gar nicht so einfach nach fast 3 Monaten immer noch zu wissen, was man in welche Kiste gepackt hat. Für alle die auswandern wollen, schreibt euch das genau auf :)

Am 29.7.2011 um 14.30 Uhr haben wir das Schiff mit unserem Container zum ersten Mal gesehen. Toll, wenn man das direkt vom Balkon aus machen kann. Tja das Problem ist nun nur noch, den Container durch den Zoll zu bekommen und das OK der Heimatschutzbehörde.

Am 02.08.2011 hat uns dann Charlie zum ersten Mal kontaktiert. Charlie ist für unseren Import zuständig von Seiten der Spedition. Er wollte nun zusätzlich zu den zig Papieren, die wir schon aufgefüllt hatten und unseren beglaubigten Passkopien (die gibts hier beim Friedensrichter), noch eine Information was für Alkohol wir importieren, welche Menge, was das Ganze gekostet hat. Blöd, wenn man den Wein geschenkt bekommen hat und leider auch nicht mehr genau weiß wie viel % Alkohol der hat. Na mal schaun, was der Zoll so sagt.

Am 10.08.2011 wollte Charlie dann noch wissen, was unsere Gartenscheren (beides Geschenke :)) so wert sind und ob wir sie schon genutzt hätten. Also googeln, was sowas kosten kann und Info weiterleiten. Wir haben mal nicht geschrieben, dass wir sie als Geschenk zum Schafe scheeren bekommen haben. Weiß nicht, wie er da so drauf reagiert hätte .

Tja und nun ist schon der 14.08.2011 und wir warten immer noch auf unsere Sachen. Aber der Container ist schon weitergezogen und es kann sich nur noch um Tage handeln. Beim nächsten Mal erfahrt ihr dann, ob alles heil angekommen ist.

Liebe Grüße,
Martina & Jürgen